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Gestern abend, als Bailyn beinahe schon schlief – es war immerhin schon fast acht – zerrte ich das arme Tier auf den Reitplatz. Weil ich durch zehn Stunden Arbeit schon ziemlich erledigt war, liess ich den Galopp weg und arbeitete stattdessen nur im Schritt und Trab. Zuerst ohne Steigbügel, um richtig in den Sattel zu kommen. Dafür baute ich ziemlich schnell abwechslungsreiche Bahnfiguren, Schulterherein und Schenkelweichen ein, um Bailyns Konzentration zu mir zu holen. Das klappte hervorragend, sogar ein bis zwei Schritte Travers lagen drin. Zumindest so etwas wie Travers. Den seitwärtsweisenden Schenkel müssen wir wohl noch üben. Dafür klappten die Stimmkommandos besser als je zuvor. Bailyn erkennt Ho, Site, Scherit, Terab und Warten.

Richtig schön war gestern, dass Bailyn nach dem Abhalftern im Stall noch bei mir stehen blieb, obwohl sie ansonsten immer gleich Richtung Heu oder Wasser lief. Auch als ich fertig war mit Aufräumen und zum Auto ging, stand sie am Zaun. Das sind die Momente, für die ich immer ein eigenes Pferd wollte und die machen alles wieder wett.

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