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Am Sonntag war ich mit Bailyn auf dem Reitplatz, abends um sieben. Wir haben zum Glück einen super beleuchteten Reitplatz. Gleich nebenan sind die Weiden und Bailyn war offensichtlich durch die in der Dunkelheit nur schlecht erkennbaren Pferde irritiert. Beim Reiten war sie entsprechend spritzig, deswegen hiess es nach zehn Minuten Aufwärmen Galopp. Das Angaloppieren klappte gut, allerdings merkte ich, was eine längere Aufwärmzeit ausmacht. Sie ist einige Male falsch angaloppiert, was allerdings auch daran liegen kann, dass sie direkt beim Angaloppieren über die innere Schulter davonstürmte. Wer arbeiten will, soll auch arbeiten, also gab es wieder die Angaloppier-Übung. Ich bin stolz auf mein Pferdchen, dass es trotz des aufgewühlten Gemüts ganz toll stehenblieb, auch das Rückwärts nie ein Streitthema war und ein, zwei Mal das Angaloppieren wirklich super war, schön gesetzt und mit Schwung über den Rücken. Das sind die kleinen Fortschritte, die mir Freude bereiten und die ich im Auge behalte, wenn der Rest eher chaotisch ist – was ja grösstenteils auch an mir liegt.

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