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Gestern war ich zum ersten Mal alleine bei meinem Pflegepferd. Es war schon relativ spät und entsprechend dunkel. Theoretisch gab es zwar Licht, aber da es relativ schwierig ist, im Dunkeln einen Lichtschalter zu finden, war ich natürlich ausgerüstet. Einerseits mit tonnenweise Reflexzeug, falls ich mich abenteuerlustig auf einen Spaziergang wagen würde und andererseits mit einer Stirnlampe, um das Pferd erstmal zu finden.

Den Spaziergang legte ich ad akta, als der Wind mein Auto auf der Autobahn versuchte, von der Spur abzubringen. Ich will schliesslich nicht, dass sich das Pferd erschreckt, wenn ich davongeweht werde. Also wollte ich einfach ein wenig mit meinem Pflegepferd auf dem Platz spielen, der zum Offenstall-Auslauf gehört. Die erste Hürde war das Aufhalftern mit Knotenhalfter, die ich dann doch recht problemfrei überwindete. Die zweite Schwierigkeit bestand darin, das Pferd so zu bewegen, dass es nicht andere Pferde anrempelte, denn die gesamte Herde wollte nämlich mitspielen. Zumindest bis es anfing zu regnen, dann wollte auch mein Pferd nicht mehr so gerne mitspielen. Alles in allem hat es doch gut geklappt, wenn auch nicht so gut wie letztes Mal unter Anleitung und im Hellen. Aber ich bin zufrieden, da ich nur ein gegenseitiges Kennenlernen im Sinn hatte. Nächstes Mal werde ich mich jedoch mit Kappzaum und Peitsche „bewaffnen“, um so hoffentlich genauere Kommandos zu geben. Für den Longenkurs reicht der Platz nämlich schön aus und ich glaube, das würde ihm gut tun und Spass machen. Abgekaut hat er nämlich fast nach jeder Übung.

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