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Najem ist momentan dabei, die Weidesaison zu eröffnen und zwar auf eigenes Gutdünken. Was soviel heisst dass er aus dem Stall ausbüxt und sich auf der Weide direkt nebenan gütlich tut. Jetzt wurde von den SB der Stall zu einem Hochsicherheitsgefängnis gemacht mit einer Voltzahl, die richtig brummt. Mal sehen ob das den Frechdachs vom leckeren Gras abhalten kann.

Dementsprechend war er heute noch brauner als normalerweise. Da der Dreck jedoch bereits trocken war, dauerte das Putzen nicht länger als üblich. Nur mit den Hufen war der Dreck regelrecht verschmolzen. Ich hatte auch das Gefühl, dass er noch ein wenig empfindlich ist an den Vorderhufen, evt. wegen der Strahlfäule. Während er hinten die Hufe hinhielt wie ein Lamm, hampelte er vorne immer herum, sobald ich fester putze – was ja leider nötig war.

Ich nahm meinen Kappzaum mit und erfreulicherweise passte dieser perfekt! Leider hatte ich kein Seil dabei und Miriams Seile waren richtige NHS Seile – also schwer! Nächstes Mal muss ich umbedingt ein eigenes, leichtes Führseil mitbringen. Ein solches Seil inklusive Peitsche in der Hand zu halten ist auf Dauer ganz schön anstrengend!

Denn danach gings auf den kleinen Platz, wo schon die Töggel bereitstanden. Damit einen Kreis bilden war schnell gemacht. Noch schneller entdeckte Najem jedoch die Leckerlis in meiner Tasche. Leider ist er in dieser Hinsicht ein wenig aufdringlich. Das hat sich gegen Ende jedoch deutlich gebessert, weil ich ihm die Leckerlis immer vom ausgestreckten Arm gegeben habe, also weit weg von meinem Körper. Das hat er nach wenigen Malen kapiert. Ich denke, das wird bald besser.

Auch beim FiS hat er sich toll gemacht für das erste Mal. Sogar mal eine entspannte halbe Runde am Stück in Stellung hat er geschaft. Ansonsten war es natürlich noch nicht konstant, aber die Ansätze waren da. Übertreten hat noch nicht so gut geklappt, aber da versteht er wohl auch meine Hilfen nicht richtig. Er meint immer, seitwärts gehen zu müssen. Zum Testen probierte ich sogar das Anschraten, was natürlich noch nicht in Stellung geklappt hat. Aber immerhin hat er gemerkt, dass es um Traben ging 😀

Nach etwa einer Viertelstunde (wahrscheinlich mehr, hab nicht auf die Uhr geschaut) hörte ich an einer guten Stelle auf, nahm den Kappzaum ab und wurde von Najem noch bis ans Tor begleitet 🙂

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