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Nachdem ich letzte Woche mit zwei Mitreitern einen gemütlichen Ausritt auf unserer Standardroute unternahm, war gestern wieder mal ein Ausritt mit Najem alleine geplant. Ich hatte auch nicht grosse Lust auf Gesellschaft. Und ich wollte sehen, ob sich das Wiehern verringert hat. Das hat es tatsächlich, aber es war noch nicht ganz weg. Und als ich dann die Standardroute umgekehrt anging, blieb er immer wieder stehen.

Aber nach einem langen gemässigten Galopp bergauf war er ruhiger und schnappte auch nicht mehr nach allem, was grün ist. Ich konnte endlich wieder einmal richtig sitzen und genoss es! Weil es so gut lief, übte ich noch Angaloppieren bergauf. Nach wenigen Malen hatte er begriffen worum es geht und wartete auf das Kommando wenn ich die Zügel kürzer nahm und die Körperspannung erhöhte. An einem Steilhang spürte ich richtig, wie er seine ganze Kraft zusammennehmen musste, um den ersten Galoppsprung zu bewältigen.

Galopparbeit macht uns beiden Spass, das werden wir sicher bald wiederholen. Für den Kraftaufbau ist es allemal förderlich. Und zwar nicht nur bei ihm, sondern auch bei mir. Ein korrekter Sitz kostet mich sehr viel Kraft aus den inneren Bauchmuskeln, die wohl in letzter Zeit nicht gross trainiert wurden. Die Folge davon ist natürlich ein Muskelkater.

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